3.000 Dollar Gewinn pro Sekunde: Fossile Konzerne auf Rekordkurs
Superprofite fossiler Konzerne verdeutlichen das strukturelle Ungleichgewicht in der globalen Energiewirtschaft: Öffentliche Kosten des Klimawandels – etwa durch Extremwetter, Gesundheitsschäden und Infrastrukturschäden – stehen privaten Milliardenprofiten gegenüber. Solange diese Asymmetrie besteht, bleibt die demokratische Forderung nach einer sozial gerechten Energiewende drängend und legitim.
Für die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern zeigen diese Zahlen, wogegen kommunale Bürgerenergiegenossenschaften und regionale Solarprojekte ankämpfen: ein System, das fossile Gewinne subventioniert und erneuerbaren Alternativen strukturelle Hürden in den Weg legt. Der internationale Ausstiegsgipfel in Kolumbien signalisiert jedoch, dass der politische Druck auf Fossilkonzerne wächst – und dass Regionen wie MV, die bereits stark auf Wind- und Solarenergie setzen, Teil einer globalen Vorreiterbewegung sind. Je schneller internationale Rahmenbedingungen für einen fossilen Ausstieg geschaffen werden, desto besser die Investitionssicherheit für erneuerbare Projekte in der Fläche.