Altentreptow: Schule läuft für krebskranke Kinder
Schulen, die über den Unterricht hinaus gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, stärken das Miteinander in einer Region, die strukturell oft wenig Aufmerksamkeit bekommt. Kinder lernen dabei früh, dass solidarisches Handeln wirkt – nicht als Theorie, sondern als gelebte Praxis. Für schwer kranke Kinder und ihre Familien bedeutet jede solche Spende im Alltag konkrete Entlastung.
Im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern sind es oft Schulen, die als Anker für gemeinschaftliches Engagement fungieren – dort, wo Vereine schwächer werden und Förderprogramme nicht ankommen. Ein Spendenlauf wie dieser kostet wenig, bringt aber nachweisbar etwas. Die entscheidende Frage ist: Bleibt das eine einmalige Aktion, oder entsteht daraus eine Tradition, die auch andere Schulen in der Region inspiriert?