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Wednesday, 22. April 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

CO2-Konzentration im April 2026: Wo wir stehen und was wirkt

Die globale CO2-Konzentration erreicht im April 2026 mit rund 427–429 ppm einen neuen saisonalen Höchstwert, liegt damit aber 43–53 Prozent über dem vorindustriellen Niveau von 280 ppm. Immerhin zeigt sich ein leicht verlangsamtes Wachstum, das Fachleute auf den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und wirksamere Emissionsregulierungen zurückführen. Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das: Der eingeschlagene Weg beim Ausbau von Wind- und Solarenergie ist messbar wirksam und muss konsequent fortgesetzt werden. Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften, die heute in erneuerbare Kapazitäten investieren, tragen direkt zu diesem globalen Trend bei.

Die Daten zeigen, dass die Trendwende bei den absoluten CO2-Werten noch nicht erreicht ist, die Wachstumsrate aber beeinflussbar ist: Der weltweite Zubau von Solar- und Windenergie hat 2025 erstmals über 700 Gigawatt in einem Jahr erreicht, und der globale Kohleanteil an der Stromerzeugung sinkt messbar. Entscheidend für die kommenden Jahre sind der konsequente Ausstieg aus fossilen Energieträgern, der Hochlauf grüner Wasserstofftechnologien sowie der Schutz und die Wiederherstellung natürlicher CO2-Senken wie Wälder und Moore. Die Copernicus-Daten unterstreichen, dass politische und technologische Maßnahmen wirken – aber deutlich schneller skaliert werden müssen, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.