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Thursday, 23. April 2026
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Einkommensungleichheit: Wo die Schere am weitesten auseinandergeht

Quelle: Our World in Data – Weltbank / WID – CC BY

In einigen Ländern verdienen die reichsten 10 Prozent mehr als das 50-fache der ärmsten 10 Prozent. Diese Erkenntnis der Weltbank zeigt: Einkommensungleichheit ist ein globales Phänomen mit großen regionalen Unterschieden.

Die Daten offenbaren interessante Muster: Während manche Länder durch progressive Steuersysteme und Sozialausgaben die Schere kleiner halten, wächst sie anderswo kontinuierlich. Besonders bemerkenswert ist, dass Länder mit ähnlichem Wohlstandsniveau sehr unterschiedliche Ungleichheitswerte aufweisen.

Das ist ermutigend: Es zeigt, dass Einkommensungleichheit nicht unvermeidbar ist. Länder mit geringerer Ungleichheit beweisen, dass faire Einkommensverteilung möglich ist. Durch gezieltes politisches Handeln – ob über Bildungsinvestitionen, Arbeitsmarktreformen oder progressive Steuerpolitik – lässt sich der Trend umkehren.

Die Lösung liegt also nicht in der Resignation, sondern darin, von Ländern zu lernen, denen eine gerechtere Verteilung gelungen ist.