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Wednesday, 15. April 2026
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In Erinnerung an einen unerschütterlichen Demokratieaktivisten aus Hongkong

Zum Vergrößern bitte anklicken Koo Sze-yiu trägt bei einer Demonstration in Hongkong am 26. Mai 2019 einen Sarg mit der Aufschrift „Die Helden des Volkes, sie sollen für immer unsterblich bleiben“ © 2019 AP Photo/Kin Cheung, Archiv

Koo Sze-yiu war eine feste Größe in der Protestszene Hongkongs. Mit seinem kurzgeschnittenen Haar und seinem langen grauen Bart stach der schroffe Aktivist hervor, doch er und andere Führer der Liga der Sozialdemokraten fügten sich nahtlos in die Reihen der Anwälte und Zehntausenden, manchmal Millionen gewöhnlicher Hongkonger ein, die Demokratie forderten.

Protestieren in Hongkong war nie einfach. Demonstrationen fanden oft im Hochsommer statt, bei drückender Hitze und dicht gedrängten Menschenmengen. Insbesondere der Jahrestag der Übergabe der Souveränität Hongkongs von britischer an chinesische Herrschaft am 1. Juli 1997 wurde zu einem wiederkehrenden Tag der Massenproteste. Koo, dessen Aktivismus in den 1960er