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Erneuerbare Energien überholen erstmals Kohle bei Stromerzeugung
Ein historischer Meilenstein in der globalen Energiewende: Erneuerbare Energien haben 2025 erstmals mehr Strom erzeugt als Kohle. Solar-, Wind- und Wasserkraft kamen gemeinsam auf einen Anteil von 33,8 Prozent der weltweiten Stromproduktion, wie eine Auswertung des Thinktanks Ember zeigt. Die Analyse stützt sich auf Daten aus 91 Ländern, die 93 Prozent der globalen Stromnachfrage abdecken. Dieser Trend zeigt, dass die Transformation des Energiesystems global an Fahrt gewinnt.
Dieser Meilenstein zeigt, dass die globale Energietransition messbare Fortschritte macht und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen strukturell abnimmt. Für eine offene Gesellschaft ist das bedeutsam, weil günstigere und dezentralere Energiequellen Versorgungssicherheit stärken und den Spielraum für klimapolitisches Handeln erweitern.
Der Wechsel hin zu erneuerbaren Energien verändert nicht nur den Energiemarkt, sondern auch geopolitische Abhängigkeiten und kommunale Energieplanung. Auch Mecklenburg-Vorpommern als windreiche Region kann von diesem globalen Trend profitieren und seine Rolle als Energieerzeuger weiter ausbauen.