EU-Studie: Demokratiefreundlichere Geschäftsmodelle im Netz sind möglich
Eine funktionierende Demokratie setzt eine gemeinsam geteilte Realitätswahrnehmung voraus – genau diese wird durch die aktuelle Architektur sozialer Medien systematisch untergraben. Die Studie zeigt, dass das Problem kein Naturgesetz ist, sondern auf politisch veränderbaren Geschäftsmodellen basiert, was den Handlungsspielraum demokratischer Gesellschaften verdeutlicht.
Die Studie liefert eine wichtige wissenschaftliche Grundlage für die laufende europäische Regulierungsdebatte rund um den Digital Services Act und weitere Maßnahmen zur Plattformregulierung. Für Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern wie überall in Europa ist relevant, dass politische Entscheidungen auf EU-Ebene direkt beeinflussen, welchen Informationen sie online begegnen.