EU und Zivilgesellschaft: Wer schützt den demokratischen Raum?
Eine lebendige Zivilgesellschaft ist keine Kür, sondern Grundvoraussetzung für funktionierende Demokratie – das zeigt die Geschichte, auch die ostdeutsche. Wenn Vereine, NGOs und kritische Öffentlichkeit systematisch unter Druck gesetzt werden, verlieren vor allem Menschen ohne Lobby ihre Fürsprecher. Dieser Bericht liefert die Fakten, die politische Entscheidungen auf nationaler wie europäischer Ebene beeinflussen können.
Gerade in Ostdeutschland wissen viele noch, wie sich staatlich erzwungenes Schweigen anfühlt – und wie wichtig organisiertes zivilgesellschaftliches Engagement ist, wenn Grundrechte unter Druck geraten. Die Europäisierung von Einschränkungen gegen NGOs und kritische Stimmen ist kein abstraktes Brüsseler Thema: Fördermittelkürzungen und delegitimierende Kampagnen treffen auch Vereine und Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern direkt. Der Bericht bietet konkrete Ansätze, wie Zivilgesellschaft und Politik gemeinsam gegensteuern können.