Feldwerke treibt 100-MW-Agri-PV-Portfolio mit 12 Mio. Euro voran
Agri-PV verbindet zwei gesellschaftliche Kerninteressen: Ernährungssicherheit und Energiewende, ohne dass Landwirte zwischen beiden wählen müssen. Das Modell kann Landwirtschaft wirtschaftlich stabilisieren und gleichzeitig dezentrale erneuerbare Energie liefern – beides ist für ländliche Regionen mit strukturellen Herausforderungen besonders wertvoll. Die Skalierungsambitionen signalisieren, dass das Finanzierungsmodell reif für breiteren Einsatz ist.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen großen landwirtschaftlichen Flächen und vergleichsweise niedrigen Pachtpreisen ist Agri-PV ein technologisches Modell mit erheblichem Potenzial. Kommunale Energieversorger und Bürgerenergiegenossenschaften könnten ähnliche Finanzierungsstrukturen nutzen, um eigene Projekte aufzusetzen – statt das Feld privaten Entwicklern zu überlassen. Die revolvierende Kreditlinie als Finanzierungsinstrument ist dabei ein konkretes Lernmodell: Sie ermöglicht parallele Projektentwicklung ohne vollständige Vorfinanzierung und könnte auch für kleinere regionale Akteure adaptierbar sein.