International
Feministischer Appell: KI muss aufhoeren, menschlich zu wirken
Aktivistinnen und Menschenrechtsverteidigerinnen fordern eine grundlegende Neuausrichtung von KI-Technologie: Statt menschliches Verhalten zu imitieren, sollen KI-Systeme so gestaltet werden, dass sie feministische und intersektionale Menschenrechtsprinzipien aktiv stärken. Für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern ist diese Debatte relevant, da KI-gestützte Systeme zunehmend in Verwaltung, Bildung und öffentlichen Dienstleistungen eingesetzt werden. Eine werteorientierte KI-Entwicklung könnte bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten verringern, anstatt sie zu verfestigen. Zivilgesellschaftliche Organisationen spielen dabei eine entscheidende Rolle, um politische Entscheidungsträgerinnen und Entwickler zur Verantwortung zu ziehen.
Die Debatte aus dem Globalen Sueden stellt zentrale Machtfragen der KI-Entwicklung: Wessen Weltbild wird in Algorithmen eingeschrieben, und wer wird dadurch marginalisiert? Der Beitrag zeigt, dass zivilgesellschaftliche Stimmen zunehmend nicht nur Regulierung fordern, sondern eine grundsaetzlich andere Technologiegestaltung unter Einbezug von Geschlechtergerechtigkeit und intersektionalen Perspektiven.