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Friday, 17. April 2026
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Gesetzentwurf gegen Deepfakes und Cyberstalking vorgestellt

Ein neuer Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig soll den Schutz vor digitaler Gewalt deutlich verbessern. Der Entwurf richtet sich gezielt gegen sexualisierte Deepfakes und Cyberstalking, die sich zu einem weit verbreiteten gesellschaftlichen Problem entwickelt haben. Ziel ist es, Betroffene wirksamer zu schützen und Täter konsequenter strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
🔍 Einordnung
Digitale Gewalt trifft besonders Frauen und Mädchen und schränkt deren Teilhabe am öffentlichen und digitalen Leben erheblich ein. Effektiver rechtlicher Schutz ist eine Grundvoraussetzung für eine freie und sichere Gesellschaft im digitalen Raum. Klare gesetzliche Regelungen stärken das Vertrauen in den Rechtsstaat und ermutigen Betroffene, Anzeige zu erstatten.
💡 Perspektive
Der Gesetzentwurf markiert einen wichtigen Schritt, um das analoge Schutzversprechen des Staates in die digitale Welt zu übertragen. Konkrete Regelungen zu Deepfakes schließen eine bislang eklatante Lücke im Strafrecht. Nun kommt es auf eine zügige parlamentarische Beratung und eine praxistaugliche Umsetzung an, damit Betroffene tatsächlich Schutz erfahren.
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