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Friday, 24. April 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Klimaextreme bedrohen ein Drittel aller Tierlebensräume bis 2085

Eine aktuelle Studie warnt, dass bis 2085 rund 36 Prozent der weltweiten Landlebensräume gleichzeitig mehreren klimabedingten Extremereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen ausgesetzt sein könnten. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen artenreichen Küsten-, Moor- und Waldökosystemen unterstreicht dies die Dringlichkeit konsequenter Klima- und Naturschutzmaßnahmen. Die Wissenschaft betont, dass der Erhalt intakter Ökosysteme die Widerstandsfähigkeit von Tier- und Pflanzenarten entscheidend stärken kann. Ambitionierter Klimaschutz auf allen Ebenen bleibt das wirksamste Mittel, um Artensterben zu begrenzen.

Der Verlust von Tierlebensräumen bedroht nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch die Ökosystemleistungen, von denen Menschen direkt abhängen – von sauberem Wasser bis zur Bestäubung von Kulturpflanzen. Eine intakte Biodiversität ist eine zentrale Grundlage für gesellschaftliche Resilienz und langfristige Ernährungssicherheit.

Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen vielfältigen Küsten-, Moor- und Waldökosystemen ist diese Entwicklung besonders relevant, da heimische Arten wie Seeadler, Fischotter oder Amphibien zunehmend unter Klimastress geraten. Die Studie unterstreicht die Dringlichkeit, Schutzgebiete auszuweiten und Renaturierungsprojekte – etwa die Wiedervernässung von Mooren – konsequent voranzutreiben.