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Sunday, 19. April 2026
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Körpereigene Psychedelika: Was beim Sterben im Gehirn passiert

Der menschliche Körper produziert offenbar körpereigene Psychedelika, die auch im halluzinogenen Ayahuasca-Trank vorkommen. Forschende untersuchen, welche Rolle diese Substanzen bei Träumen, kreativen Zuständen und besonderen Bewusstseinserfahrungen kurz vor dem Tod spielen. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten das Verständnis von Sterbebegleitung und Bewusstseinsforschung grundlegend erweitern und neue Ansätze in der Palliativmedizin eröffnen.
🔍 Einordnung
Ein verbessertes wissenschaftliches Verständnis der Sterbeprozesse kann dazu beitragen, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Tod zu enttabuisieren und die Sterbebegleitung humaner zu gestalten. Wissen über körpereigene Schutzmechanismen stärkt zudem die Grundlage für evidenzbasierte Palliativmedizin.
💡 Perspektive
Die Bewusstseinsforschung steht an einem spannenden Wendepunkt: Körpereigene psychoaktive Substanzen rücken ins Zentrum seriöser Wissenschaft. Für die Gesellschaft eröffnet das neue Wege, mit Sterben, Trauer und dem Lebensende konstruktiv umzugehen.
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