Kondompreise könnten um 30 % steigen – Iran-Krieg trifft Lieferketten
Erschwingliche Verhütungsmittel sind ein zentraler Bestandteil sexueller Gesundheit und reproduktiver Selbstbestimmung – insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen. Preisanstiege durch geopolitische Konflikte machen deutlich, wie verletzlich globale Gesundheitsversorgung gegenüber Lieferkettenkrisen ist. Stärkere regionale Produktionskapazitäten und strategische Vorratshaltung durch Gesundheitssysteme könnten künftig Versorgungssicherheit gewährleisten.
Der Artikel zeigt exemplarisch, wie weit entfernte Konflikte direkte Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung im Alltag haben können. Für Gesundheitssysteme und Hilfsorganisationen ist das ein Signal, Beschaffungsstrategien resilienter zu gestalten. Langfristig spricht dies für eine Diversifizierung der Produktionsstandorte und stärkere internationale Kooperation im Bereich sexueller Gesundheit.