International
Lateinamerika: Gemeinden wehren sich gegen Bau von KI-Rechenzentren
In Lateinamerika wächst der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren, die erhebliche Ressourcen wie Wasser und Energie verbrauchen und lokale Gemeinschaften belasten. Betroffene Bevölkerungen organisieren sich länderübergreifend, um ihre Interessen gegenüber internationalen Tech-Konzernen zu vertreten. Diese Entwicklung ist auch für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern relevant, da hiesige Standortentscheidungen für Rechenzentren ähnliche Fragen nach demokratischer Beteiligung und nachhaltiger Ressourcennutzung aufwerfen. Die wachsenden Bürgerbewegungen zeigen, dass eine gemeinwohlorientierte KI-Infrastrukturpolitik möglich und notwendig ist.
Der Bericht zeigt eine wachsende Spannung zwischen dem globalen Hunger nach KI-Infrastruktur und den Rechten lokaler Gemeinschaften im Globalen Sueden. Waehrend Tech-Konzerne aus dem Norden massiv in Rechenzentren investieren, tragen Gemeinden in Lateinamerika die oekologischen und sozialen Lasten – ein Muster digitaler Ungleichheit, das zunehmend politischen Widerstand erzeugt.