Mai 2026: Copernicus misst erneut globale Temperaturanomalie auf Rekordniveau
Der Copernicus Climate Change Service dokumentiert für Mai 2026 erneut eine globale Temperaturanomalie auf Rekordniveau – die 1,5-Grad-Schwelle des Pariser Abkommens wird damit nicht mehr als Ausreißer, sondern als strukturelles Muster überschritten. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht das die Dringlichkeit, den bereits eingeschlagenen Kurs beim Ausbau erneuerbarer Energien konsequent zu beschleunigen. Konkrete Anomaliewerte werden nach Veröffentlichung der offiziellen C3S-Monatsdaten ergänzt.
Die Daten machen jede politische Verzögerung beim Klimaschutz messbar teurer – und zwar nicht abstrakt, sondern in Ernteausfällen, Hitzeopfern und Infrastrukturschäden. Die Bundesregierung subventioniert fossile Energieträger laut Umweltbundesamt weiterhin mit über 60 Milliarden Euro jährlich; diese Zahl steht in direktem Widerspruch zu den Pariser Verpflichtungen. Wer angesichts dieser Messdaten noch von Unsicherheit spricht, betreibt keine Wissenschaftskritik, sondern Interessenpolitik zugunsten von RWE, TotalEnergies und Saudi Aramco.