Nach Ungarn-Wahl: EU-Kommission will Veto-Recht reformieren
Ein funktionsfähiges, handlungsstarkes Europa ist Grundvoraussetzung für die Stabilität demokratischer Gesellschaften – auch in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern. Die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips würde verhindern, dass einzelne Regierungen demokratische Mehrheitsentscheidungen dauerhaft blockieren können. Das stärkt die Legitimität und Resilienz der EU als Gemeinschaftsprojekt.
Die mögliche Reform des Veto-Rechts ist ein konkreter Schritt hin zu einer demokratischeren und handlungsfähigeren EU. Gelingt die Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip, könnten künftig Entscheidungen in Außenpolitik, Rechtsstaatlichkeit und anderen Bereichen zügiger und konsistenter getroffen werden. Das politische Zeitfenster sollte von der EU-Kommission aktiv genutzt werden, um strukturelle Reformen voranzutreiben.