Orbáns morgendliche Panikmache erinnerte Zoltán Lakner an Károly Grósz’ Rede über den „Weißen Terror“

Am Freitagmorgen, zwei Tage vor der Wahl, gab Viktor Orbán ausnahmsweise keine Erklärung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab, der sonst ein unermessliches Publikum hat, sondern veröffentlichte auf seiner eigenen Facebook-Seite ein Video, dessen vollständiger Text unter unserem Artikel hier nachlesen. Er kündigte die Rede am Donnerstag mit der Ankündigung an, dass er am Freitag eine Erklärung abgeben werde. Das tat er nicht, stattdessen hielt er einen Monolog, der an historische Zeiten erinnerte, und zwar nicht an irgendwelche.
Und das nicht nur bei einem durchschnittlichen Zuhörer, sondern auch bei Zoltán Lakner. Der Politikwissenschaftler verdeutlichte mit zwei Zitaten, wie sehr Orbáns Worte die vor dem Untergang stehende Staatspartei widerspiegeln