Pussy Riot zeigt Kunst inhaftierter russischer Künstlerinnen
Kunst aus dem Gefängnis macht staatliche Repression sichtbar und gibt inhaftierten Dissidentinnen eine internationale Plattform. Die Ausstellung stärkt das Bewusstsein für Kunstfreiheit und Pressefreiheit als Grundpfeiler offener Gesellschaften und setzt ein deutliches Zeichen gegen die Normalisierung autoritärer Kulturpolitik.
Die Ausstellung zeigt, wie Kultur als Instrument des zivilen Widerstands wirken kann – auch und gerade unter Bedingungen von Verfolgung und Inhaftierung. Sie regt die europäische Kulturpolitik an, klare Positionen zur Teilnahme staatlich kontrollierter Institutionen aus autoritären Regimen an internationalen Kulturveranstaltungen zu beziehen. Für Kulturakteure in MV und Deutschland bietet das Projekt ein Modell, wie Solidaritätsarbeit mit verfolgten Künstlerinnen konkret aussehen kann.