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Friday, 24. April 2026
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Regional MV

Schulabschluss in MV: Noch zu viele gehen ohne – doch der Trend stimmt

In Mecklenburg-Vorpommern verlassen noch immer 8,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss – zwei Prozentpunkte mehr als im Bundesschnitt. Das ist keine abstrakte Zahl: Wer hier ohne Abschluss rausgeht, hat auf dem Land noch weniger Chancen als in der Stadt, weil Ausbildungsbetriebe, Beratungsstellen und Auffangnetze dünn gesät sind. Dass die Quote seit 2015 um 1,8 Prozentpunkte gesunken ist, zeigt jedoch, dass gezielte Maßnahmen greifen können – jetzt kommt es darauf an, genau hinzuschauen, was davon wirklich in der Fläche ankommt und nicht nur in den Kreisschulen der Hauptorte.

Fuer junge Menschen in MV bedeutet ein fehlender Schulabschluss oft den Einstieg in eine unsichere Zukunft – weniger Chancen auf dem Ausbildungsmarkt, gerade in einer Region, die haenderingend Fachkraefte sucht. Die Verbesserung seit 2015 zeigt aber, dass gezielte Praevention funktioniert: Programme wie Schulsozialarbeit, fruehe Lernfoerderung und individuelle Begleitung machen einen messbaren Unterschied. Wenn MV diesen Weg konsequent weitergeht und etwa die Uebergaenge zwischen Schule und Beruf staerker begleitet, kann die Luecke zum Bundesschnitt weiter geschlossen werden – das waere ein Gewinn fuer die Jugendlichen und fuer die gesamte Region.