Demokratie & Zivilgesellschaft
Serbien: Regierung nutzt Tragödie gegen Studierendenproteste
In Serbien eskaliert der Konflikt zwischen Regierung und protestierenden Studierenden: Nach dem verdächtigen Tod eines Belgrader Studenten nutzt die Regierung die Tragödie, um Universitätsleitungen zu diskreditieren und Razzien zu rechtfertigen. Kritiker und Wissenschaftler werten diese Maßnahmen als gezielten Angriff auf die Hochschulautonomie und als Versuch, die anhaltende studentische Protestbewegung zum Schweigen zu bringen. Zivilgesellschaftliche Akteure rufen zur Solidarität mit den Studierenden und zur Verteidigung demokratischer Grundrechte in Serbien auf.