Uganda: Neues Gesetz bedroht Zivilgesellschaft und Meinungsfreiheit
Gesetze wie dieses, die unter dem Deckmantel nationaler Souveränität Bürgerrechte aushöhlen, sind eine wachsende Bedrohung für offene Gesellschaften weltweit – und ein Warnsignal für den Zustand globaler Demokratie. Wenn unabhängige Zivilgesellschaft, Menschenrechtsverteidiger und freie Medien durch staatliche Willkür kaltgestellt werden, verlieren Bürgerinnen und Bürger ihre wichtigsten Schutzinstitutionen gegenüber Machtmissbrauch.
Ugandas Souveränitätsgesetz steht exemplarisch für einen globalen Trend, bei dem autoritäre Regierungen ähnliche Gesetze kopieren, um demokratische Kontrolle zu unterbinden – ein Phänomen, das auch europäische Demokratien nicht ignorieren sollten. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der EU und zivilgesellschaftlicher Netzwerke, kann durch politischen Druck, Solidaritätserklärungen und die Stärkung globaler Menschenrechtsmechanismen wie dem ICCPR aktiv gegensteuern.