Volksfeste als UNESCO-Kulturerbe: Mehr als Spaß und Karussell
Volksfeste sind niedrigschwellige Begegnungsräume, die soziale Verbindungen stiften und kulturelle Identität stärken – gerade in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern erfüllen sie eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die UNESCO-Anerkennung setzt ein Signal dafür, dass Gemeinschaftskultur und kollektive Freude schützenswert sind und aktiv gepflegt werden sollten.
Die Aufnahme von Volksfesten in das immaterielle Kulturerbe eröffnet Chancen, lokale Feste und Schaustellertraditionen neu zu würdigen und gezielt zu fördern. Für Kommunen und Kulturpolitik bietet das Anlass, entsprechende Veranstaltungen nicht nur als wirtschaftlichen Faktor, sondern als demokratisch-kulturelle Infrastruktur zu verstehen und zu unterstützen.