Artemis-2-Mission verursachte über 2.000 Tonnen CO₂-Äquivalent
Die Offenlegung klimarelevanter Emissionen auch prestigeträchtiger Raumfahrtprojekte ist ein wichtiger Schritt zur gesellschaftlichen Debatte über Ressourcenpriorität und Transparenz in der Wissenschaftsfinanzierung. Eine offene Gesellschaft braucht verlässliche Daten, um abwägen zu können, welche Kosten – auch ökologische – mit dem Erkenntnisgewinn verbunden sind.
Der Artikel zeigt exemplarisch, dass selbst technologisch fortschrittliche Vorhaben wie wasserstoffbetriebene Raketen einen erheblichen Klimafußabdruck erzeugen, sobald die gesamte Lieferkette berücksichtigt wird. Für eine zukunftsfähige Raumfahrt braucht es verbindliche Lebenszyklusanalysen und internationale Standards zur CO₂-Bilanzierung, ähnlich wie sie in anderen Industrien bereits eingefordert werden.