Rekordsubventionen für Holzverbrennung: Fast 1 Mrd. Pfund für Drax
Die Förderung von Biomasse als erneuerbare Energie steht exemplarisch für die Schwierigkeit, Klimaschutz und tatsächliche Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Eine kritische Überprüfung von Subventionskriterien stärkt die demokratische Kontrolle über öffentliche Mittel und schützt das Vertrauen in die Energiewende. Transparente Debatten über solche Förderpraktiken sind essenziell für eine glaubwürdige Klimapolitik.
Der Fall Drax zeigt, wie wichtig eine wissenschaftlich fundierte Definition von Nachhaltigkeit in der Energiegesetzgebung ist. Ähnliche Fragen stellen sich auch in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern, wo Biomassenutzung Teil der regionalen Energiestrategie ist. Eine Reform der Förderkriterien könnte sicherstellen, dass Subventionen tatsächlich zur CO₂-Reduktion beitragen und nicht kontraproduktiv wirken.