US-Militär tötet erneut Menschen auf Schiff im Pazifik
Staatliche Tötungsakte ohne unabhängige Überprüfung oder rechtliche Grundlage gefährden fundamentale Prinzipien des Rechtsstaats und des humanitären Völkerrechts. Für offene Gesellschaften ist die Frage der parlamentarischen und juristischen Kontrolle von Militäreinsätzen außerhalb von Kriegsgebieten von zentraler Bedeutung. Transparenz, Rechenschaftspflicht und die Unschuldsvermutung müssen auch in der Drogenpolitik gewahrt bleiben.
Die Häufung tödlicher Militäreinsätze gegen zivile Boote wirft grundsätzliche Fragen nach dem Verhältnis von Sicherheitspolitik und Menschenrechten auf. Demokratische Kontrollmechanismen – Parlamente, Gerichte, unabhängige Medien – sind hier gefordert, Transparenz einzufordern. International zeigt sich ein wachsender Trend, Drogenbekämpfung mit militärischen Mitteln zu legitimieren, was rechtliche und humanitäre Standards aushöhlt.